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<title>Zugang zum Wissen Journal</title>
<link>http://www.zugang-zum-wissen.de/journal/</link>
<description>Ebs Weblog</description>
<language>en</language>
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        <title>RSS: Zugang zum Wissen Journal - Ebs Weblog</title>
        <link>http://www.zugang-zum-wissen.de/journal/</link>
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    <title>Was macht die Dissertationen-Online Diskussion in Deutschland?</title>
    <link>http://www.zugang-zum-wissen.de/journal/archives/199-Was-macht-die-Dissertationen-Online-Diskussion-in-Deutschland.html</link>

    <description>
        &lt;div id=&quot;main&quot;&gt;&lt;br /&gt;
      &lt;div id=&quot;content&quot; class=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;posting&quot;&gt;&lt;br /&gt;
  &lt;div class=&quot;meta&quot;&gt;&lt;br /&gt;
    &lt;div class=&quot;author&quot;&gt;Autor: Eberhard R. Hilf, Thomas Severiens&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
    &lt;div class=&quot;date&quot;&gt;Veröffentlicht am: 2013-01-17&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
  &lt;/div&gt; &lt;div class=&quot;content&quot;&gt;&lt;br /&gt;
 Wann hat man je wieder soviele zusammenhängende Zeit, Kompetenz und Energie für eine eigene wissenschaftliche Arbeit? Dissertationen sind potentiell besonders gehaltreiche, aktuelle, wissenschaftliche Arbeiten. Dissertationen, wie z.T. auch andere Examensarbeiten an Hochschulen sind Hochschul-eigen. Kopien der Arbeiten müssen zugänglich aufbewahrt und nachles- und nachprüfbar sein. Online lässt sich dies heute dank Open Access bequem realisieren.&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;teaser&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Vor allem in den USA hat sich über das etablierte und umfassende Registry &lt;a href=&quot;http://www.ndltd.org/&quot;&gt;NDLTD&lt;/a&gt; eine lebhafte Diskussions-Szene zu allen Feinheiten und Besonderheiten des Open Access für Dissertationen gebildet: Fragen sind z.B.: Wie dürfen Korrekturen nachträglich eingebracht werden? Welche technischen Lösungen gibt es für nicht-textuelle Arbeiten? Wie wird die Langzeit-Lesbarkeit sichergestellt? Und es gibt immer rechtliche Fragen wie z.B. bei Teil-Publikation in einem Verlag oder die Verwendung geschützter Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
In Deutschland bietet die Deutsche Nationalbibliothek (DNB) die (Langzeit-)Archivierung der Dissertationen an und dokumentiert das Archivgut und dessen Historie mit seinem &lt;a href=&quot;http://www.dnb.de/DE/Standardisierung/Metadaten/xMetadissPlus.html&quot;&gt;&lt;em&gt;XMetaDissPlus&lt;/em&gt;Metadatenformat&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings: die Zahl der neu registrierten Online Dissertationen in Deutschland stagniert seit 2004 und fällt sogar in den letzten Jahren wieder ab. Siehe &lt;a href=&quot;http://www.dnb.de/DE/Wir/Kooperation/dissonline/dissonlineStatistik.html&quot;&gt;das Diagramm &quot;Entwicklung des Anteils der online Dissertationen ingesamt&quot;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies nicht etwa, weil andere Anbieter für die Langzeitarchivierung auf dem Markt erschienen sind oder weil die Anzahl der Dissertationen an den Hochschulen rückläufig ist. Vermutet werden muss vielmehr ein Informationsmangel im ganzen die Disserationen begleitenden Workflow, von den Promoventen über die Prüfungsausschüsse bis zu den Bibliothekaren der Hochschulen. Nur an wenigen Hochschulen gibt es noch Diss-online Beauftragte, die dann aktiv sich mit den Promotionsausschüssen der Fakultäten über die Subtilitäten verständigen und über die bequemen und effizienten Möglichkeiten einer Online-Dissertation informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir, als &lt;em&gt;Institute for Science Networking&lt;/em&gt;, hatten einst die Entwicklung von Online-Dissertationen und eines etablierten Diss-Online-Systems mit angestoßen; auch mit dem DFG-Projekt &lt;em&gt;dissonline&lt;/em&gt;. Wir sehen inzwischen mit einem lachenden Auge die Etablierung der Langzeitarchivierung in der DNB und mit einem weinenden Auge die Abkopplung von der Praxis in den Fachbereichen, als Resultat einer &quot;akademisch-organisatorischen Demenz&quot;, der man durch einen bundesweiten Schub in Form einer Veranstaltungsreihe in den Fachbereichen leicht entgegenwirken könnte. Noch ist ausreichend Rest-Erinnerung vorhanden, um ein effizientes und umfassendes Dissertationen-Online-System ohne zu größeren Aufwand zu reaktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind an dieser Reaktivierung interessiert? Dann nehmen Sie doch mit uns &lt;a href=&quot;/de/kontakt/&quot;&gt;Kontakt&lt;/a&gt; auf!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführende Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;ol&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://sites.tdl.org/fuse/&quot;&gt;FUSE Free US ETDs&lt;/a&gt; promoting Open Access to American graduate research&lt;br /&gt;
Es gibt dort u.a. eine lebhafte Diskussion zu einem OA Portal to US Theses and Dissertations.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Eine lebhafte  Diskussion gibt es auch in &lt;a href=&quot;http://www.ndltd.org/subscribe&quot;&gt;ETD-L&lt;/a&gt;  und das zentrale &lt;a href=&quot;http://www.ndltd.org/&quot;&gt;NDLTD Networked digital Library of Theses and Dissertations&lt;/a&gt;. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ein  synoptisches Verzeichnis von immerhin 2 Millionen OA-Dissertationen  findet sich in dem noch etwas fehlerbehafteten &lt;a href=&quot;http://thumper.vtls.com:6090/&quot;&gt;neuen Server&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Auch in Frankreich hat sich ein &lt;a href=&quot;http://www.theses.fr/&quot;&gt;neues Portal gebildet.&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://web.archive.org/web/20010807063851/http://www.dissonline.de/projekt.html&quot;&gt;DFG-Projekt Dissertationen Online&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://digital-scholarship.org/etdb/etdb.htm&quot;&gt;Electronic Theses and Dissertations Bibliography; Charles W. Bailey, Jr. Version&lt;br /&gt;
6: 1/17/2012&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Weitere Open-Access Verzeichnisse: &lt;a href=&quot;http://bit.ly/ruSeJT&quot;&gt;Digital/Print Books&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://bit.ly/oLLBeZ&quot;&gt;Digital Bibliographies&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://bit.ly/r16OuF&quot;&gt;Weblogs&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ol&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Bemerkung&lt;/b&gt;: dieser Blog ist auch im Blog des&lt;em&gt; Institute for Science Networking&lt;/em&gt; erschienen: &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.facebook.com/InstituteForScienceNetworkingOldenburg&quot;&gt;Blog ISN in facebook&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt; 
    </description>
</item>
<item>
    <title>Does the present scientific journal concept serve best science researchers needs?</title>
    <link>http://www.zugang-zum-wissen.de/journal/archives/195-Does-the-present-scientific-journal-concept-serve-best-science-researchers-needs.html</link>

    <description>
        The concept of scientific journals as we know them today has been invented some 150 years ago to fit the needs of scientists in  the paper age: topical, peer reviewed (blind-blind), printed, sold by  long term subscription contracts periodicals. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
They are still there because the industry that grew over the 150 years, now an oligopole of a few huge international companies with about an annual turn of investment of some 30%, keeps it going, by long.term subscription contracts, by the scientists sticking unreflected to their habits, by their fear of career danger, by the pressure of an enormous amount of marketing, including political pressure, and by the simple fact,  that a new service type, whichever, always has the problem to grow under the big trees.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, as realists, we have to wait, until the big publishers slowly adapt and adjust an try out new service types, such as &#039;open access articles&#039; on demand of the  author, or even open access journals in parallel to the existing ones. Only when these will have enough revenue to replace the traditional one, will the boost of change improve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
With 17 years of the internet, we still don&#039;t have such simple services, so needed by the scientists, such as&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ask some topical words and get all(!) the recent papers of other authors in the world on your screen to read and download. Would be really simple to realize (by mandate of the Research Institutions for  their researchers to put a digital copy of any researcher&#039;s paper online open access on the local repository); But the big Industry fights against it by pressing for new legislation (e.g. in the US by IPA and SOPA);&lt;br /&gt;
-  ask for all recent papers of an author (or author group), and all the papers where they are cited ,  to be read and downloaded online;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- put research results immediately online by the Research Institution (before the peer reviewing), and let the results being checked by the whole international relevant science community in public, and immediately, instead of keeping the paper hidden until some peer reviewers have had time to read it.&lt;br /&gt;
In the paper age that made sense, because their was no quick and efficient way to inform the community beforehand and discuss it online;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ask the author for the full scientific information (experimental) data, computer code, mathematical derivation steps to the result, sources drawn, - all of which might be necessary to redo the experiment, to  check the validity of the result, to build on the findings effectively;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ask for &#039;professional scientific information&#039;, by which I mean that  a scientist who is expert in his field wants (immediately, free access, everything), wants the results of his colleagues in a form that he most effectively can build on it in his actual research; instead he gets papers who have long chapters on introduction to the field, history, the general method in the field, earlier work, long list of references, former work of the group etc., but the core of the new finding is given as nice to read sketch, but lacking enough details to make use of it, to build on it, to check it. No wonder, that clever authors, short on time, reuse the general chapters of their own older articles to copy and paste them in their newer ones. Nothing wrong with it, and the publishers know it and tolerate it;  No wonder that even more clever authors cut their new research findings into small slices, each then written as a stand-alone paper of just marginal scientific contribution. And the frustrated referees have to read through all this marginal stuff; Surely, there are some attempts to overcome this, e.g. by a Summary Service, for example &lt;a href=&quot;http://www.papercore.org/&quot; title=&quot;papercore&quot;&gt;Papercore&lt;/a&gt;; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-ask for distributed collaborative research effort supporting tools such as jointly work on the screen on the development of mathematical derivations by a community of experts; by jointly working in a distributed collaborative moderated research effort of a group of scientists using e.g. a WiKi, so that anyone can join and see;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-ask for: given I am on travel in a town, where are the geographically next researchers in my field; (but see an example: say you are a Metal Physics researcher and you are at the moment physically at Aachen, Germany, then use &lt;a href=&quot;http://de.physnet.net/PhysNet/germany.html&quot; title=&quot;PhysNet&quot;&gt;PhysNet&lt;/a&gt; and push the button &quot;i&quot; to get the Neighbour Institutes abroad);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ask the commercial Publishers to be eligible to read your own by them published papers: most will charge you 30 Dollars per paper, even if it is only one page;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To cure this is all too easy to establish, given the enormous financial means poured by the governments into the scientific journal sector, but instead it is locked into the printed age business model of the Scientific Publishers; The motors of the necessary  change to the digital age in the scientific publishing area should be the Science Ministries, the Governments,- but instead they do not understand and lump the scientific sector into the more general belletristic market and apply the copyright laws suitable there (where authors live from their work and the work is for private use) to the scientific sector (where authors are paid to do research as effective as possible, and the researchers are to be best informed to be able to do their research, which is their professional task).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Therefore we have to wait for a new Government, which understands the scientific needs, and understands, that funding scientific needs effectively, drawn from the researcher&#039;s necessities, and not from habits and history,  with a new copyright which derives the new legislation  from the needs of the researchers, not from the wishes for a good revenue from an Industry of the paper age. In Germany that is most easily seen: All the major Scientific Institutions form a Coalition for Action &#039;&lt;a href=&quot;http://www.urheberrechtsbuendnis.de/unterzeichner.html.en&quot; title=&quot;UrhG AB&quot;&gt;Copyright for Education and Research&#039;&lt;/a&gt;, and even are forming an &lt;a href=&quot;http://www.iuwis.de/&quot; title=&quot;iuwis&quot;&gt;Infrastructure for Copyright in  Science and Education.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
But the present Government seems to form a firm coalition with the lobby organization of the Publishing Industry, instead of going the natural path: ask for needs of the Nation for research first, what the scientists need, and then put through effective legislation to assure and enable this; history tells that with a reliable legal frame given, Industry will be flexible and adjust and come up with fitting business models. It could be so simple. Even  the money is there: Scientific Information Management costs are less than 1% of the research costs, but with the lack of an effective scientific information much of the research effort could be in vain. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eberhard R. Hilf 26th January 2012&lt;br /&gt;
   
    </description>
</item>
<item>
    <title>Wilfried-Tuszynski</title>
    <link>http://www.zugang-zum-wissen.de/journal/archives/171-Wilfried-Tuszynski.html</link>

    <description>
        Sad News: Wilfried Tuszynski passed away on 23rd Oct.2011.&lt;br /&gt;
The ceremony will be at 09 am in the morning on Friday, 28th Oct.2011, at the cemetary Zietenstrasse  , Oldenburg i.O., Germany&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
From 1984 to 2004 he was working at the Research Units &lt;a href=&quot;http://mobi.physik.uni-oldenburg.de/&quot;&gt; Molecular and Biophysics&lt;/a&gt;, and lately at &lt;a href=&quot;http://www.uno.uni-oldenburg.de&quot;&gt;  Ultrafast Nanooptics&lt;/a&gt; on Experimental Laserphysics.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Specifically, starting 1987 with a iarge funding by the German Science Ministery he built a group to work on matrix.assisted Laser desorption (MALDI) and fast heavy ion induced mass spectrometry (HIID or PDMS, &#039;plasma desorption mass spectrometry&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
He built several laser- and PDMS-spectrometers, notably, together with Karl Wien from the Technische University Darmstadt, a  PDMS designed to cut and measure ice samples in an ultrahigh vacuum, which were beforehand frozen at a remote ocean site.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The understanding of the dynamic (nonthermal) process of fast and thus cold ionization/desorption by bombarding Cf-252 fission fragments on a suitably designed matrix-embedded sample, the formation of a &#039;plume&#039; of ions, and the interpretation of the resulting time-of-flight spectra was one of his great contributions to physics, presented at various international conferences and workshops.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
His publications can be inferred from the respective list of the Research Units.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notably for the very fruitful collaboration in the field of PDMS with the theoretical physics (small systems) group, many nice publications and conference contributions arose (see  &lt;a href=&quot;http://www.isn-oldenburg.de/~hilf/pub-hilf/tuszynski-hilf.html&quot;&gt; some of them&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
He was a great and highly engaged supervisor of young students guiding their examen works, including some in conjunction with the &lt;a href=&quot;http://www.isn-oldenburg.de/~hilf/pub-hilf/tuszynski-hilf-examenworks.html&quot;&gt; Theory group&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
At the &lt;a href=&quot;http://www.physik.uni-oldenburg.de&quot;&gt;Institute for Physics&lt;/a&gt; he was its  director in 2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
He co-organized the &lt;i&gt;International Workshop on PDMS and Marine Organic Chemistry&lt;/i&gt; at Spiekeroog, 1989 and co-edited the proceedings with the title &lt;i&gt; Mass Spectromety of Large Non-Volatile Molecules for Marine Organic Chemistry&lt;/i&gt;, published by WORLD SCIENTIFIC, ISBN: 981-02-0250-4 &lt;a href=&quot;javascript:Pick it!ISBN: 981-02-0250-4&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border: 0px none ;&quot; src=&quot;http://www.citavi.com/softlink?linkid=FindIt&quot; alt=&quot;Pick It!&quot; title=&#039;Titel anhand dieser ISBN in Citavi-Projekt übernehmen&#039;&gt;&lt;/a&gt; . Besides, I had the privilege to sail Wilfried to that little Island as well as to the Mass Spectrometry Conference in Amsterdam, and to take samples from the North Sea..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.Oct.2011 Eberhard R. Hilf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;contact:&lt;/strong&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://mailto:karlheinz.maier@uni-oldenburg.de&quot;&gt; Karlheinz Maier&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://mailto:dirk.otteken@uni-oldenburg.de&quot;&gt;  Dirk Otteken&lt;/a&gt; (for AG MOBI), &lt;a href=&quot;http://mailto:christoph.lienau@uni-oldenburg.de&quot;&gt; Christoph Lienau&lt;/a&gt; (AG UNO), &lt;a href=&quot;http://mailto:hilf@isn-oldenburg.de&quot;&gt; Eberhard R. Hilf&lt;/a&gt; (former AG Theoretische Physik III: Small Systems), all at &lt;i&gt; Institute for Physics, Carl von Ossietzky University&lt;/i&gt; at Oldenburg, Germany.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Your comments here will be public and shared with Wilfried&#039;s wife Klara. For snailmail:  Klara Meierhöfer, Konradstr.21, D-26131 Oldenburg. &lt;br /&gt;
She wants that you replace eventual flowers by a donation to Medicins Sans Frontiers MSF (Ärzte ohne Grenzen) (&lt;a href=&quot;http://www.sozialbank.de&quot; title=&quot;Bank f. Sozialwirtschaft&quot;&gt;Bank für Sozialwirtschaft&lt;/a&gt;: Account: 97097, BLZ: 370205 00) payment on behalf of &lt;i&gt; Wilfried Tuszynski&lt;/i&gt;; BIC: Geschäftsstelle Hamburg 25120510 BFSWDE33HAN .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offical Mail could go to the Director of the Institut für Physik, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, D-26111 Oldenburg, Germany&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Contact mail for improvements and additions of this Blog: hilf@isn-oldenburg.de&lt;br /&gt;
This text has the address http://www.zugang-zum-wissen.de/journal/archives/171-Wilfried-Tuszynski.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Reference lists for publications by Wilfried Tuszynski:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) with &lt;a href=&quot;http://mobi.physik.uni-oldenburg.de/1395.html&quot; title=&quot;publications mobi&quot;&gt; AG MOBI&lt;/a&gt;, and f&lt;a href=&quot;http://mobi.physik.uni-oldenburg.de/5228.html&quot; title=&quot;mobi ehemalige&quot;&gt;ormer students and members of MOBI&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
(2) &lt;a href=&quot;http://www.isn-oldenburg.de/~hilf/pub-hilf/wilfried/tuszynski-hilf.html&quot;&gt; some of them jointly with the Theory Group&lt;/a&gt; 
    </description>
</item>
<item>
    <title>Flat-rate Lizenz für freischaffende wissenschaftliche Gutachter und Publizisten</title>
    <link>http://www.zugang-zum-wissen.de/journal/archives/169-Flat-rate-Lizenz-fuer-freischaffende-wissenschaftliche-Gutachter-und-Publizisten.html</link>

    <description>
        In ihrem Blog  [[[Friendlyfire]|http://autoimmunbuch.de/?p=1174#comment-181]]&lt;br /&gt;
fordert Andrea Kamphuis  eine Flatrate zum Einsehen wissenschaftlicher Artikel in den STM-Zeitschriften; nur so könnten Wissenschaftspublizisten verantwortlich sorgfältig recherchierend ihrer Arbeit nachgehen. Die von den STM-Zeitschriften üblicherweise geforderten etwa 35,- Euro je Artikel sind von dem mageren Honorar nicht bezahlbar. Das heisst, die STM-Zeitschrifen behindern die freie und informierte wissenschaftliche Publizistik und damit die freie Information der Bürger wie sie für  eine Demokratie  zu fordern ist.&lt;br /&gt;
Ich glaube, dass eine Grundgesetzklage zur Einführung von Open Access (freier Online Zugang) zu wissenschaftlichen Artikeln notwendig ist und erfolgreich sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine solche Flatrate zum Online-Einsehen einer größeren Zahl von wissenschaftlichen Artikeln benötigen nicht nur die so unabdingbaren Wissenschaftspublizisten sondern auch andere Gruppen:  z.B. die freien Wissenschaftsgutachter (wie mich als pensionierten Hochschullehrer),  die zu begutachtende Artikel verifizieren bzw. auf ihren Neuigkeitsgehalt abklopfen sollen, oder die bei Berufungen vergleichende Gutachten schreiben sollen, was bei der dabei gebotenen Sorgfalt die Einsicht doch in wenigstens 3 mal 10 Artikel der zu beurteilenden Autoren erfordert, also soll laut Springer der ehrenamtlich (z.B. für Springer) tätige Gutachter erst mal 1.000,- Euro zahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notwendig ist dabei  oft nur ein kurzer Blick auf eine bestimmte Gleichung oder Absatz, z.B. der zitierten oder eben relevanter nichtzitierter Artikel. Aber nein, die STM-Verlage, hier Springer, verlangen so um die 35,- Euro, -übrigens auch für meine eigenen Artikel in ihren Zeitschriften.&lt;br /&gt;
Notwendig wäre also für die Unabhängigkeit freier Wissenschaftspublizisten, wie für die gebotene Sorgfalt freier wissenschaftlicher Gutachter, dass die STM-Verlage hier freien wenigstens befristeten online-Zugang zu den entsprechenden Werken gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schließlich: auch jeder Wissenschaftler, der im Staatsauftrag forscht, kann seine Arbeit nicht ordentlich ausführen, wenn er nicht umfassend, ohne Verzug, und technisch einfach über den Stand der Wissenschaft informiert ist. Das kann keine Bibliothek bezahlen. Es entstehen also auch indirekte Kosten durch die Erhebung von Verlags-Gebühren für das Lesen von wissenschaftlichen Artikeln durch Wissenschaftler: aber wie bewertet, schätzt man &#039;verhinderte wissenschaftliche Erkenntnis&#039; ein? Jedenfalls ist es ein Vielfaches des Umsatzes der STM-Verlage mit ihrem toll-access Geschäftsmodell. 
    </description>
</item>
<item>
    <title>Plagiatsdissertation zu-Guttenberg: was ist zu tun? </title>
    <link>http://www.zugang-zum-wissen.de/journal/archives/165-Plagiatsdissertation-zu-Guttenberg-was-ist-zu-tun.html</link>

    <description>
        Aktuell wird der Fall &#039;Guttenberg&#039; breit diskutiert: &lt;br /&gt;
Graf Karl-Theodor zu Guttenberg, aktuell Bundesverteidiungsminister, hat mit der sehr selten vergebenen Best-Note &#039;summa cum laude&#039; promoviert -- mit einer  Arbeit, die jetzt zum überwiegenden Teil als Plagiat erkannt worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Klarstellungen aus meiner Sicht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. JEDER Doktorand an jeder Universität in Deutschland, der eine Ehrenerklärung /Eidesstattliche Erklärung unterschreibt, er habe nur die angegebenen Hilfsmittel genutzt (bzw. ordentlich zitiert), und dies massiv  und systematisch bricht, z.B. durch Copy-paste von Drittquellen, hat vorsätzlich betrogen, und hat aus niederen Beweggründen (nämlich des eigenen beruflichen Fortkommens wegen) gelogen. Dabei bleibt es, egal wer sonst noch im Umfeld nichtvertretbare Dinge tut, - und bekommt daher die Doktorwürde aberkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Eine &#039;dünne, inhaltsarme&#039; Arbeit abzugeben, ist kein Betrug und kein Fehlverhalten, wird sie angenommen, schwächt es den akademischen Ruf des Fachbereichs/Universität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.  Dass die GT-Fälschung weder vom Doktorvater, noch von der lokal besetzten Kommission noch vom Verlag bemerkt worden ist, obgleich ein auf  diesem Gebiet aktiv arbeitender Jurist wie zum Beispiel der Bremer Kollege&lt;br /&gt;
wenigstens einige Plagiate bequem erkennen konnte,- schon an der Sprache,- schlägt ebenfalls auf den akademischen Ruf; Wie bei Punkt 2. ist aber Dummheit/Faulheit/negligence keine Straftat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Dass an der Universität Bayreuth in wenigstens einigen Fächern, wie auch an einigen anderen Hochschulen/Fachbereichen Dissertationen ohne externe unabhängige Fachgutachter bewertet werden, schlägt ebenfalls auf den akademischen Ruf, ist auch keine Straftat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Dass der Verlag die Arbeit nicht verstaendig begutachtet hat (schon der Lektor hätte die Sprachbrüche erkannt, der Stil von GT ist wirklich seinem Natuerell entsprechend sehr anders als der des wissenschaftlichen Dienstes des BT oder erst Recht der FAZ!, ist seltsam, die Arbeit wurde  wohl gedruckt ohne verständig gelesen worden zu sein. Als juristischer Fachverlag ist er daher erstmal zu vergessen. Die Fachverlage sollten also öffentlich machen, damit sich Autoren darauf  einstellen können - und die Fachwelt -, ob bei ihnen Manuskripte verständig und von Lektoren gelesen werden oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Klar wurde an diesem Fall, dass das Geschäftsmodell der wiss. Zeitschriftsverlage die Aufdeckung der Plagiate bis heute behindert hat, diese Hinweise fehlen ja noch weitgehend, weil sie eben öffentlicher  Plagiatssuche nicht zugänglich gemacht werden, um der besseren Einnahmen wegen. Dies lässt sich im Sinne der Wissenschaft nur &lt;br /&gt;
verbessern, wenn entweder die wissenschaftlichen Verlage zu Open Access  übergehen (und sei es nur eine nichtdruckbare digitale Kopie), oder die Institution des Autors verpflichtet wird, eine solche Kopie auf dem Netz&lt;br /&gt;
(z.B. zur Plagiatsuche fuer jedermann, z.B. für die wiss. Arbeit) vorzuhalten. Das ist eine Aufgabe des Gesetzgebers. Solange dies nicht  geschehen ist, ist diese also ebenfalls im Boot der Sündenböcke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Politisch wäre viel gewonnen, wenn Finanzstroeme, die in den akademischen Bereich fliessen, routine-mäßig öffentlich gemacht werden, damit die Öffentlichkeit die notwendige, unabdingbare  Kontrolle über die ja staatlich gewollte Unabhängigkeit des akademischen Sektors, der Wissenschaft erlangen kann. Zum Beispiel ist mir nicht &lt;br /&gt;
bekannt, schlimmer noch, erkennbar,- wie hoch die Summe war, die GT an den Verlag für die Drucklegung &lt;br /&gt;
gezahlt hat;&lt;br /&gt;
- wer an den Firmen persönlich beteiligt ist, die Spenden an die UBay. gemacht haben;&lt;br /&gt;
- wer welche Stiftungsprofessuren an der U.B. geponsort hat (mit Namen der Personen, die in den entsprechenden Firmen im Aufsichtsrat sitzen bzw. Beteiligungen haben;;&lt;br /&gt;
- welche finanziellen direkten Spenden von Privatpersonen an  die UBay. geflossen sind (Liste der privaten Spender);&lt;br /&gt;
- wie weit die BILD-Zeitung im aktuellen Fall ihre zu fordernde journalistische Unabhängigkeit behindert sieht durch den exklusiven Werbe-Großauftrag des BMV an die BILD-Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Es ist klar, dass ein Dissertationsbetrüger politisch nicht als Dienstvorgesetzter von wiss. Hochschulen zu halten ist &lt;br /&gt;
Der Interessenkonflikt bei der Ahndung von vorsätzlichen Dienstvergehen im Prüfungsbereich ist offensichtlich;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Dass die politische Welt so schnell keine Nachfolgelösung finden kann,  verlängert den Prozess, - und das Ausland leidet mit, weil er so gut wie  der Einzige der Regierungsmitglieder sei, der sich auf Englisch unterhalten könnte..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Solange nicht die Entflechtung bzw. Offenlegung der Verflechtung von Hochschulen mit der Wirtschaft, die Open Access Legung aller wissenschaftlichen Artikel, die Bewertung von Dissertationen durch externe  Gutachter eingeführt ist, wird es immer wieder solche Fälle geben, um so  mehr müssen sie Vorbildhaft streng geahndet werden ohne Ansehen der Person.&lt;br /&gt;
Eberhard R. Hilf &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachtrag 3.3.2011: Passend zum Vorgang: die Facebook-pro-guttenberg Seite steht in der Kritik, ein Fälschung (6) zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 (1) Folgen aus dem Fall Guttenberg — Wissenschaft wehrt sich gegen Bagatellisierung ; &lt;br /&gt;
Pressemitteilung 02/11 vom 27. Februar 2011&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.urheberrechtsbuendnis.de/pressemitteilung0211.html.de&quot;&gt;www.urheberrechtsbuendnis.de/pressemitteilung0211.html.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Bremer Professor bringt Guttenberg in Bedraengnis; Weserkurier 16.2.2011&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.weser-kurier.de/Artikel/News/Politik/Inland/324016/Bremer+Professor+bringt+Guttenberg+in+Bedraengnis.html&quot;&gt;&lt;br /&gt;
www.weser-kurier.de/Artikel/News/Politik/Inland/324016/Bremer+Professor+bringt+Guttenberg+in+Bedraengnis.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(3) Guttenplag Wiki &lt;a href=&quot;http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Plagiate&quot;&gt; &quot;http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Plagiate&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(4) Der Fall Guttenberg als Beleg für die Notwendigkeit von Open Access; Klaus Graf;&lt;br /&gt;
in: Archivalia  &lt;a href=&quot;http://archiv.twoday.net/stories/14645329/&quot;&gt;archiv.twoday.net/stories/14645329/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(5) Der &quot;Fall&quot; Guttenberg; R:Kuhlen; in: netethics &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.inf.uni-konstanz.de/netethicsblog/?p=349&quot;&gt;www.inf.uni-konstanz.de/netethicsblog/?p=349&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(6) &lt;a href=&quot;http://medienstratege.de/2011/03/alles-nur-ein-fake-neue-indizien-auf-gefalschte-guttenberg-fans/&quot;&gt;http://medienstratege.de/2011/03/alles-nur-ein-fake-neue-indizien-auf-gefalschte-guttenberg-fans/ &lt;/a&gt; 
    </description>
</item>
<item>
    <title>Universität von Californien gegen 400 Prozent Preissteigerung von Nature</title>
    <link>http://www.zugang-zum-wissen.de/journal/archives/158-Universitaet-von-Californien-gegen-400-Prozent-Preissteigerung-von-Nature.html</link>

    <description>
        [letzter Nachtrag: 11.6.2010]&lt;br /&gt;
In einem Brief [1] weist die University of California, USA darauf hin, dass die Nature Publishing Group (NPG) für das Paket ihrer 67 Zeitschriften (cite licence fee) den Preis für die UC um 400 Prozent erhöhen will, für die UC wären dies ca. 1 Mill US$ pro Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese agressive Politik von NPG gegenüber der UC stehe in scharfem Kontrast zu einem kooperativeren Verhalten anderer Wissenschaftsverlage, die auf den Appell der UC vom 26.Mai 2009 [2] für eine gemeinsame Suche nach Auswegen und Lösungen, die der Zeitschriften-Kosten-Steigerung und den sinkenden Bibliotheks-Budgets Rechnung tragen, eingegangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UC schlägt einen Boykott gegen NPG vor, nachdem frühere Aktionen dieser Art als Erfolg angesehen wurden, so von UCSF gegen Elsevier und Cellpress in 2003 [3]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forderungen von NPG gegenüber UC stehen im Widerspruch zu der Verkündung von NPG [4], für die Jahre 2009 - 2012 (nur) 7 Prozent jährlicher Preisanstiege [4].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 2001 hat eine von Bernd-Christoph Kämper [5] koordinierte internationale Diskussion und ein entsprechender Informationsaustausch einer Vielzahl von Bibliotheken zu einem eindrucksvollen Einlenken von NPG geführt. Eine Wiederbelebung dieser so erfolgreichen und vor allem auch noch immer  informativen Plattform würde wesentlich zu faireren und ausgewogeneren Preisen beitragen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Verhältnis von Subskriptions-Zeitschriften-Preisen und -Herstellungskosten ist in der Vergangenheit ausreichend diskutiert worden [7]. Interessant sind aber einige neuere Zahlen:&lt;br /&gt;
- Nach einer Hochrechnung der UC [1] haben Autoren der UC, die in NPG Zeitschriften publiziert haben (etwa 5.300 in den letzten 6 Jahren, davon 638 in Nature) dadurch zum Gewinn von NPG mit etwa 19 Mill US$ beigetragen, -- also mehr als 3 Mill. US$ pro Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das legt in der Tat ein anderes Geschäftsmodell nahe, in dem die Zeitschriften die Hochschul-Leistungen auch bezahlen, - neben den Autoren auch für die bisher unendgeltlichen Gutachter-, Editoren-, Beratungsleistungen....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es lohnt ein Vergleich zu den Kosten von  dem Open Access-Archiv &lt;i&gt;ArXiv&lt;/i&gt;. Bei ihm findet de facto das Begutachten nach der Publikation und freiwillig statt: durch die Möglichkeit für jeden Experten, selbst eine Stellungnahme im ArXiv zu verfassen. Das Fehlen jeder Resonanz ist dann ebenso ein Urteil wie rasche Folgeartikel der engeren erwiesen kompetenten Fachcommunity. Diese &#039;dynamische&#039; Qualitätsfilterung ist ungewohnt, aber offen und erkennt besser Fehler, Fakes und marginale Paper als das verdeckte und nicht transparente Gutachtersystem der Zeitschriften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Cornell University betreibt das ArXiv ja seit 2001 und will nun die Unkosten international auf die finanziell potenteren Wissenschaftsinstitute/-ionen umlegen [8].&lt;br /&gt;
Geschätzt wurden die Kosten des jährlichen Betriebes auf 400.000,- US$, also etwa 7 US$ pro aufgenommenen Artikel bzw. 1,4 Cent pro Download. Dabei kamen etwa 12,5% der Downloads aus Deutschland. Die TIB Hannover wird den deutschen Beitrag zur Fortführung des ArXiv organisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt; Nachtrag 11.6.2010:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Die Klarstellung [9] des UC vom 10.6.2010 besagt, dass selbst eine jährliche Preisanhebung von 7% die Inflationsrate um mindestens das Dreifache übersteigen würde,- und angesichts der eher fallenden Bibliotheks-Budgets schlicht nicht bezahlbar sind.&lt;br /&gt;
Im Zeitraum 2005-2009 hat NPG die licence fee für UC um 137%  erhöht.&lt;br /&gt;
UC verweist auf einen interessanten Artikel von Andrew Odlyzko (in NATURE, sic!), dass die Kosten für online Artikel nur für die erste Kopie entstehen, also unabhängig von der Nutzung und Größe der Leserschaar sind im Unterschied zur print copy.&lt;br /&gt;
Interessant ist auch die Analyse der wissenschaftlichen Zeitschriftenpreise im Lichte der &#039;Preis-Diversifizierungsstrategie&#039;, bei der also von verschiedenen Kunden  unterschiedliche Preise verlangt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilweise werden die Preise für online-Zeitschriften an die Stellung im Ranking (Carnegie Classification) gebunden, oder an die Zahl der in dieser Institution publizierten Artikel pro Jahr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Strategie von UC jedenfalls, die Beiträge aus der UC in Zeitschriften der NPG mit ihrem Beitrag zur Attraktivität und Qualität der NPG Zeitschriften dieser in Rechnung zu stellen, könnte für alle wissenschaftlichen Institutionen interessant sein. &lt;br /&gt;
Im Effekt sollte sich dann der Preis einer Zeitschrift als Resultat einer gemeinsamen Verantwortung von Autoren-Institutionen und Verlag ergeben&lt;/strong&gt; (etwa dem Konzept von SCOAP3 entsprechend). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Bemerkung: Im zweiten Brief bemerkt UC nachträglich, dass der erste Brief nicht öffentlich gemeint war, sich aber an die eigene -- sehr große -- Fakultät richtete und so an die Öffentlichkeit gelangt sei. Inzwischen ist jedoch eine breite internationale Diskussion über diesen Case entstanden, die ohne Kenntnis des ersten Briefes nicht mehr verständlich wäre. Er enthält selbst auch keinen Vertraulichkeitsvermerk, sondern steht auf dem öffentlichen Teil des UCDL Servers.&lt;/i&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klarstellung der UC ist eine Antwort auf das offiziöse Statement von NPG vom 9. Juni 2010 [11]. In ihr beklagt NPG, dass sie die Preisverhandlungen gerne vertraulich gehalten hätten. So lässt sich die Preis-Diversifizierung besser aufrechterhalten.  &lt;br /&gt;
NPG beklagt, dass UC bisher einen &#039;unfair niedrigen Preis&#039; bezahlt habe.  Interessant ist der Gedanke von NPG, man könnte vielleicht die Lizenzgebühr an die Zahl der lokalen Zitationen zu Nature Zeitschriften koppeln, als Maß für den Wert einer Zeitschrift für eine Institution.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls ist der Inhalt der  Diskussion von öffentlichem, internationalem Interesse [12], denn die Preisdiversifizierung ist sehr hoch, und bei jedem Verlag wieder anders, die herangezogenen Kriterien und Maße sind im Experimentierstadium und die Mitwirkung der Leser-und-Autoren-Institutionen an der Preisgestaltung ist noch zu embryonal, würde aber dem Web-2.0 Gedanken am besten entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] Informational Update on a possible UC systemwide boycott of the Nature Publishing Group; letter of the University of California, Office of the President, California Digital Library; June 4 2010; &lt;a href=&quot;http://libraries.ucsd.edu/collections/Nature_Faculty_Letter-June_2010.pdf&quot; title=&quot;uc&quot;&gt;http://libraries.ucsd.edu/collections/Nature_Faculty_Letter-June_2010.pdf&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[2] Open Letter to Licensed Content Providers;  letter of the University of California, Office of the President, California Digital Library; 26. Mai 2009 &lt;a href=&quot;http://www.cdlib.org/news/docs/UC_Libraries_Open_Letter_to_Vendors.pdf&quot;&gt;www.cdlib.org/news/docs/UC_Libraries_Open_Letter_to_Vendors.pd&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[3]  UC-Elsevier Deal Stops Inflation; Andrew Albanese; Library Journal 02/15/2004&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.libraryjournal.com/article/CA379265.html&quot;&gt;www.libraryjournal.com/article/CA379265.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[4] NPG&#039;s annual letter to customers (2009); 17.Sept.2009; Steven Inchcoombe, Managing Director, Nature Publishing Group;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.nature.com/press_releases/npgletter.html&quot;&gt;www.nature.com/press_releases/npgletter.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[5] Nature - what other libraries say; Web-Site (english), die Informationen der Bibliotheken in Bezug auf NPG Lizenzen zusammenführte; Bernd-Christoph Kämper, Electronic Resources Coordinator, Stuttgart University Library, Germany.&lt;br /&gt;
zuletzt aktualisiert: Juli 2002;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.ub.uni-stuttgart.de/ejournals/Nature_andere_Univ.html&quot;&gt;www.ub.uni-stuttgart.de/ejournals/Nature_andere_Univ.html&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[6] Die Kosten von Open Access; Blog &lt;i&gt;Zugang zum Wissen&lt;/i&gt;; Eberhard R. Hilf;18. Juni 2009; &lt;a href=&quot;http://www.zugang-zum-wissen.de/journal/archives/83-Die-Kosten-von-Open-Access.html&quot;&gt;www.zugang-zum-wissen.de/journal/archives/83-Die-Kosten-von-Open-Access.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[7] Ein unverzichtbares Werkzeug; Robert Klanner; Physik Journal; 9 (2010) Nr.6 Seite 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[8] &lt;a href=&quot;http://arxiv.org/help&quot;&gt;arxiv.org/help&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[9] Response from the University of California to the Public statement of Nature Publishing Group regarding subscription renewals at the California Digital Library; Jun2 10, 2010; &lt;br /&gt;
http://osc.universityofcalifornia.edu/news/UC_Response_to_Nature_Publishing_Group.pdf&quot;&gt;osc.universityofcalifornia.edu/news/UC_Response_to_Nature_Publishing_Group.pdf&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[10] Why electronic publishing means people will pay different prices; Andrew Odlyzko, 11. June 2010; Nature; &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.nature.com/nature/focus/accessdebate/7.html&quot;&gt;http://www.nature.com/nature/focus/accessdebate/7.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[11] Public statement from Nature Publishing Group regarding subscription renewals at California Digital Library (CDL); Nature, June 9, 2010&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.nature.com/press_releases/cdl.html&quot;&gt;/www.nature.com/press_releases/cdl.html&lt;/a&gt;; ohne Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[12] Dank geht an die INETBIB-Diskussionsliste, insbesondere die Hinweise dort von Harald Müller, MPIL Heidelberg &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.ub.uni-dortmund.de/listen/inetbib/msg42399.html&quot;&gt;http://www.ub.uni-dortmund.de/listen/inetbib/msg42399.html&lt;/a&gt; 
    </description>
</item>
<item>
    <title>neue Sicherheitslücke im IE6+7</title>
    <link>http://www.zugang-zum-wissen.de/journal/archives/157-neue-Sicherheitsluecke-im-IE6+7.html</link>

    <description>
         und wieder ein neues Sicherheitsleck im Internet Explorer von Microsoft...&lt;br /&gt;
siehe 3. Nachtrag im &lt;a href=&quot;http://www.zugang-zum-wissen.de/journal/archives/137-BSI-warnt-aktuell-vor-der-Benutzung-des-Internet-Explorers.html&quot;&gt;BSI warnt aktuell vor der Benutzung des Internet Explorers&lt;/a&gt; vom 15.Januar 2010, siehe dort den dritten Nachtrag vom 9.März 2010.&lt;br /&gt;
E. Hilf 
    </description>
</item>
<item>
    <title>12 suggestions for Open Access Scientific Book Publishing</title>
    <link>http://www.zugang-zum-wissen.de/journal/archives/150-12-suggestions-for-Open-Access-Scientific-Book-Publishing.html</link>

    <description>
        As a discussion contribution to the &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Copyright and Open Access Book Publishing: legal questions&lt;/i&gt; I have served 12 suggestions to reform the copyright for scientific books.&lt;br /&gt;
see: &lt;a href=&quot;http://www.zugang-zum-wissen.de/ences2010.html&quot;&gt; http://www.zugang-zum-wissen.de/ences2010.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
15.3.2010 Eberhard R. Hilf 
    </description>
</item>
<item>
    <title>German Parliament Enquete Commission on Internet and digital Society </title>
    <link>http://www.zugang-zum-wissen.de/journal/archives/141-German-Parliament-Enquete-Commission-on-Internet-and-digital-Society.html</link>

    <description>
        On 13th January we learned [1]that the German National Parliament (Bundestag) group of the CDU (Christlich Demokratische Union), the conservative party, which is part of the government plans the initiation of an Enquete Commission on &#039;Internet and the digital Society&#039;. This &#039;EC-I+dS&#039; will be a Commission by the German Bundestag and will have members sent by all political parties.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
It will focus on long-term problems, and try to balance legislative, oeconomic, social or ethical aspects to reach a joint recommendation which could be accepted by the majority of the population (this is from the definition of what Enquete Commissions should be..).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The present initiative for an Enquete Commission on Internet and digital Society has been decided by the CDU and will be discussed with the coalition partner, the Free Democratic Party (FDP). It is planned that within two years a result should be reached.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The commission will have 13 parliament members and 13 external experts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Some of the Topics will be&lt;br /&gt;
- strengthening of the awareness of intellectual property;&lt;br /&gt;
[but read &#039;&lt;a href=&quot;http://www.gnu.org/philosophy/words-to-avoid.html#IntellectualProperty&quot; title=&quot;avoid&quot;&gt;words to avoid&lt;/a&gt;&#039;]&lt;br /&gt;
- strengthening of a functioning competing market to avoid monopole-like position of some companies;&lt;br /&gt;
- Initiatives for the free access to the results of public fundedresearch (Open Access)&lt;br /&gt;
- Strategies for free access to government information (Open Data)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The commission is seen also as a reaction to the last epetition to the  Bundestag on the freedom of the Internet and barriers which had an overwhelming success and led to the foundation of a new political party, the PIRATENPARTEI, which got immediately about 2.5% of the votes in the&lt;br /&gt;
last National Parliament election.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The lawin question  of the Coalition on blocking of e.g. children pornography was in the meantime not signed by the President of Germany and is thus pending.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The press release [3]  of the CDU of 14th January claims as the main topic the freedom of the Internet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
At least this says that also the topic of Open Access for scientific documents has now reached the level of serious evaluation in the German Bundestag, an interesting outcome of the Nationwide heated discussion prior to the last Bundestag-election last fall on Copyright as seen from an outsider, a confessing  &lt;a href=&quot;http://www.zugang-zum-wissen.de/journal/serendipity_admin.php?serendipity[action]=admin&amp;serendipity[adminModule]=entries&amp;serendipity[adminAction]=edit&amp;serendipity[id]=62&quot; title=&quot;kafka&quot;&gt;Kafka fan&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
For the future of Open Access it will be decisive, that the intended next step of adapting the Urheberrechtsgesetz (copyright law) in Germany will give a secure and safe backing to two topics: &lt;br /&gt;
- ensuring Open Access, publishing a digital copy of any scientific document on Institutional Repositories;&lt;br /&gt;
- paving the way towards routine regulations within research Institutions for ensuring Open Access realization (mandate with the possibility to ask for an exception). This will enable the Institutions to set up an Open database of its own documents.&lt;br /&gt;
http://poynder.blogspot.com/2010/02/germany-plans-enquiry-into-digital.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Addendum 1: 6.Feb.2010: Richard Poynder gave a complete survey and view of the Enquete Commisson and the German Scene [4].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Addendum 2: 17.Febr.2010: &lt;a href=&quot;http://carta.info/23027/internet-enquete-kommission-der-endgueltige-antragstext/&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Text of the motion to the German Bundestag for an Enquete Commission with the title &lt;i&gt;Internet and digital Society&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;presented by the Coalition (it is not intended to adapt the text to make the application more fitting for the Opposition to join).&lt;br /&gt;
A rough  translation of the application is given here:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt; The German Bundestag should vote:&lt;br /&gt;
The German Bundestag installs an Enquete Commission &#039;Internet and digital Society&#039;.&lt;br /&gt;
1. Present status:&lt;br /&gt;
The internet is the most liberal and efficient information- and communication forum of the world and contributes decicively to the development of a global society.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The digital society offers a new scope for everyone as well as new opportunities for the further democratic development of our society, for oeconomic activities and for the knowledge society. &lt;br /&gt;
 The usage of these communication- and information-opportunities all along belong to the everyday life of the overwhelming majority of the people in our country. But now we eperience a new change: the internet is no longer not only a technical platform, but &lt;br /&gt;
but develops to an integral part of the live of many people, since societal changes representatively take place in and with the Internet, such as the selection, indexing, &lt;br /&gt;
and validation of the almost infinite available information material.&lt;br /&gt;
 The basic rights and in especial the personal rights and the right of informational self-determination have to be respected and enforced. The Government has the task to protect the Internet as a free medium. The citizen has to be able to rely on that the constitutional state assures by framing requirements that confidentiality and integrity are assured. We observe that in autoritarian States, Democracy and freedom of opinion are in danger, when traditional media are censored and controlled.&lt;br /&gt;
For the citizen, for the economy and for science a free un-hindered access to the internet is essential and decides upon the wealth of our society. &lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[remark by me as trying to translate the German text: The german text reads even more vague and has at least one logical flaw.]&lt;br /&gt;
Eberhard R. Hilf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] &lt;a href=&quot;http://www.netzpolitik.org/2010/enquete-kommission-internet-und-digitale-gesellschaft/&quot; title=&quot;enquete&quot;&gt;Netzpolitik.org Blog &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
[2]&lt;a href=&quot;http://www.presseportal.de/pm/7846/1544189/cdu_csu_bundestagsfraktion&quot; title=&quot;pe csu&quot;&gt; Press release &lt;/a&gt;of CDU-CSU 14.1.2010&lt;br /&gt;
[3] &lt;a href=&quot;http://www.telemedicus.info/article/1625-Vorschlaege-fuer-die-Enquete-Kommission-Urheberrecht.html&quot; title=&quot;hilty-jungs&quot;&gt;Vorschläge für die Enquête-Kommission: Urheberrecht&lt;/a&gt;; Jan Wesselmann; Jan.2010; Telemedicus - Rechtsfragen der Informationsgesellschaft&lt;br /&gt;
[4]&lt;a href=&quot;http://poynder.blogspot.com/2010/02/germany-plans-enquiry-into-digital.html&quot;&gt;Germany plans enquiry into the digital society&lt;/a&gt;; (Enquete Commission Germany); Richard Poynder; Blog: Open and Shut? 6.Feb.2010. 
    </description>
</item>
<item>
    <title> Scientific Publishing: from Vanity to Strategy</title>
    <link>http://www.zugang-zum-wissen.de/journal/archives/98-Scientific-Publishing-from-Vanity-to-Strategy.html</link>

    <description>
        The authors of the new toll-access book &#039;Scientific Publishing: from Vanity to Strategy&#039;  [1],  the University Twente Group Hans E. Roosendaal, Kasia Zalewska-Kurek, Peter A. Th. M. Geurtz, and with Eberhard R. Hilf have published an Open Access &lt;a href=&quot;http://www.isn-oldenburg.de/~hilf/publications/scientific-publishing-from-vanity-to-strategy.html&quot; title=&quot;chandos book&quot;&gt;Summary &lt;/a&gt; [2] together with all of the book&#039;s 167 printed links to open access full texts sources, updated and checked.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Though the book is not a hybrid publication (open access online; buy print on demand) this &lt;i&gt;Summary&lt;/i&gt; may serve to spread the main messages of the book and to allow the reader to surf in the &lt;i&gt;Summary&lt;/i&gt;&#039;s multitude of links given. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The main message may be seen as that the present realization schemes of Open Access may not be sufficient to make it a success. Instead it needs the breakup  of the traditional value chain of publication services into specific specialized services, each served by stakeholders who see an incentive in doing  so, and competing with each other in the emerging scientific information market.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In doing so, the service with the best professional service realization will win. With the precondition of Open Access for all scientific documents a huge spectum of powerful intelligent service types will enhance the effectiveness of scientific work, such as worldwide intelligent document-mining, competitive parallel refereeing (overlay journals, bunch-printing on demand, community-embedding etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] &lt;i&gt; &lt;a href=&quot;http://www.woodheadpublishing.com/en/book.aspx?bookID=1916&amp;ChandosTitle=1&quot;&gt;Scientific Publishing: from Vanity to Strategy&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;; Hans E. Roosendaal, Kasia Zalewska-Kurek, Peter A. Th. M. Geurtz, and Eberhard R. Hilf; Chandos Publishing; ISBN 1 84334 490 4; ISBN-13: 978 1 84334 490 2; December 2009 230 pages; also you may read it as e-book at &lt;a href=&quot;http://www.chandospublishingonline.com/content/?k=au%3a(Hilf)&quot;&gt;Chandos Publishing Online&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[2] Online &lt;a href=&quot;http://www.isn-oldenburg.de/~hilf/publications/scientific-publishing-from-vanity-to-strategy.html&quot;&gt;Summary&lt;/a&gt; of [1];   
    </description>
</item>
<item>
    <title>Copyright Transfer Agreements</title>
    <link>http://www.zugang-zum-wissen.de/journal/archives/139-Copyright-Transfer-Agreements.html</link>

    <description>
        Der Weg vom Print-Zeitalter Geschäftsmodell der wissenschaftlichen kommerziellen Verlage zu einem zukunftsfähigen stabilen Geschäftsmodell, das die Anforderungen der Wissenschaft optimal bedient, und die technischen  Möglichkeiten des Internet und des Web-2.0 professionell ausschöpft, ist noch immer weit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen der Wissenschaft sind über die Jahrhunderte ungeändert: für die eigene Forschung möglichst alle Arbeiten aller Autoren weltweit bequem, instantan, barrierefrei zur Verfügung zu haben zum lesen, exzerpieren, weiterverarbeiten; in den Arbeiten alle relevanten Informationen, Programme, Daten, etc. zu finden; und von wissenschaftlichen Verlagen alle denkbaren nützlichen Zusatzdienste geboten zu bekommen, wie z.B. Inhaltssuche über alle wissenschaftlichen publizierten Dokumente aller Verlage, Inhalts-mining, intelligente Suche nach ähnlichen relevanten Quellen, Vernetzung mit den Autoren und der Community, usw. usf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies würde als Geschäftsmodell bedeuten: alle Dokumente Open Access zu legen; leistungsfähige Zusatzdienste zu bieten, auf die Subskriptionen zu verzichten, Printing on demand; von den Autoren die vollständigeren Informationen zu verlangen; und vor allem: das ungeheure Potential des entstehenden Verlagsübergreifenden WorldWideWeb der wissenschaftlichen Texte  WWWwT in seinen Möglichkeiten auszuschöpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stattdessen sollen wir weiter damit leben, dass nicht einmal der Autor selbst sein eigenes Werk in der Verlags-publizierten Fassung lesen darf, - es sei denn er zahlt 30 Dollar?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stattdessen sollen wir damit leben, dass Review-Autoren, die nicht Mitglied eines der wenigen Institute ist, das sich die entsprechenden Zeitschriften leisten kann, astronomische Summen zahlen müssten (z.B. 30 Dollar pro Artikel, von den, sagen wir, 50 Artikeln verschiedener Zeitschriften, die man nur kurz vergleichend einsehen will?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stattdessen sollen wir damit leben, dass wir als Leser eines Artikels, die meisten Zitate nicht sofort im Volltext einsehen können?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann man nicht wissenschaftlich effektiv arbeiten sondern wird aus Vorsatz an seiner wissenschaftlichen Tätigkeit gehindert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass man auf einem Weg in die Zukunft sogar rückwärts gehen kann, mag aus dem neuen  CTA Copyright Transfer Agreement [1] von Wiley/Blackwell nach deren wirtschaftlichem Zusammenschluss hervorgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Lizenz ist nur die Selbstarchivierung des &lt;em&gt;Preprints &lt;/em&gt;erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter bestimmten Bedingungen kann man den eigenen Artikel OA-gold (die publizierte Fassung vor dem Layout) schalten durch Bezahlung einer Zusatz-Autorengebühr (Open Choice).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Wohl aber erlaubt es in [1] §2 die akzeptierte und peer-review-te Fassung (allerdings nicht in der endgültigen Verlagsform) in einem Institutional Repository aufs Netz zu stellen, wenn dies der Geldgeber der Forschung (z.B. NIH) verlangt und diese eine entsprechende Vereinbarung mit W/B getroffen haben[2]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind dies derzeit nur [3]:&lt;br /&gt;
Howard Huges Medical Institute&lt;br /&gt;
Wellcome Trust&lt;br /&gt;
National Institute of Health&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Also bitten wir die DFG und das BMBF, eine entsprechende Vereinbarung zu treffen.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem haben auch diese Regelungen massive Nachteile wie:&lt;br /&gt;
- Wahl der Fassung: nach peer-review aber vor Verlags-editing und printFassung;&lt;br /&gt;
- Wartezeit von 6-12 Monaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] &lt;a href=&quot;http://media.wiley.com/assets/1540/86/ctaaglobal.pdf&quot; title=&quot;wiley&quot;&gt;CTA Wiley/Blackwell&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
[2] &lt;a href=&quot;http://www.wiley.com/go/funderstatement&quot; title=&quot;wiley&quot;&gt;Wiley Funderstatement&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
[3] &lt;a href=&quot;http://eu.wiley.com/WileyCDA/Section/id-321170.html&quot; title=&quot;w2&quot;&gt;Wiley Funder Agreement Participants&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
[4] &lt;a href=&quot;http://www.dini.de/wiss-publizieren/sherparomeo/&quot; title=&quot;sherpa&quot;&gt;Open Access Policies&lt;/a&gt;; Was gestatten Verlage bei der Selbstarchivierung im Open Access. &lt;a href=&quot;http://www.dini.de&quot; title=&quot;dini&quot;&gt;DINI&lt;/a&gt; 
    </description>
</item>
<item>
    <title>BSI warnt aktuell vor der Benutzung des Internet Explorers</title>
    <link>http://www.zugang-zum-wissen.de/journal/archives/137-BSI-warnt-aktuell-vor-der-Benutzung-des-Internet-Explorers.html</link>

    <description>
        Das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik BSI warnt aktuell vor der Benutzung des Internet Explorers. Es gäbe eine Sicherheitslücke, die es Hackern erlauben würde, über präparierte Webseiten Schadprogramme einzuschleusen, die dann den eigenen Rechner versklaven [1].&lt;br /&gt;
MS rät, das &lt;em&gt;active scripting&lt;/em&gt; auszuschalten iund den IE nur noch im geschützten Bereich laufen zu lassen.  Allderdings wird vom BSI bestritten, dass dies ausreicht [2].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht ein guter Anlass, zu Firefox, Chrome, Opera, Safari überzugehen [3]  oder besser: zu einem der Linux-Betriebssysteme [4], wie dies ja bereits über 50% der Besucher von Zugang-zum-Wissen tun (MS 25%; IE: 15%).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nachtrag vom 23.Jan.2010: heute soll MS einen Patch installiert haben, der das Problem beheben soll.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt; 2. Nachtrag vom 5.2.2010: &lt;/strong&gt; Es soll eine neue Sicherheitslücke im Internet Explorer geben&lt;/strong&gt;, bei dem sämtliche Dateien des eigenen Rechners ausgelesen werden können. Microsoft hat diese Sicherheitslücke bestätigt.&lt;br /&gt;
Näheres bei Heise online: [6].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;3. Nachtrag vom 9.Mar.2010: &lt;/strong&gt; und wieder warnt Microsoft vor einem neuen &#039;zero-day&#039;, also einem ungepatchten Sicherheitsleck beim MS Explorer IE 6 und 7. siehe der Post [7] von Ryan Naraine mit den technischen Details und Hintergründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1]  &lt;a href=&quot;http://www.welt.de/webwelt/article5863124/Bundesbehoerde-warnt-vor-Internet-Explorer.html&quot; title=&quot;bsi&quot;&gt;Bundesbehörde warnt vor Internet Explorer&lt;/a&gt;; &lt;br /&gt;
Welt Online;  15.01.2010;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[2] Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik &lt;a href=&quot;https://www.bsi.bund.de/cln_165/DE/Home/home_node.html&quot; title=&quot;bsi&quot;&gt; BSI &lt;/a&gt;Presse-Mitteilung vom 15.01.2010;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[3] &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Web_browser&quot; title=&quot;browser&quot;&gt;Web Browser&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[4] &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Betriebssystem&quot; title=&quot;betriebssysteme&quot;&gt;Betriebssysteme&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[5] &lt;a href=&quot;http://lehrerfortbildung-bw.de/werkstatt/opensource/os/freeos/&quot; title=&quot;freie betriebssysteme&quot;&gt;Freie Betriebssysteme&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[6] &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/Microsoft-bestaetigt-neue-Luecke-im-Internet-Explorer-Update-921695.html&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Microsoft bestätigt neue Lücke im Internet Explorer &lt;/a&gt;; Heise Online 4.Febr.2010 11.25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[7] &lt;a href=&quot;http://blogs.zdnet.com/security/?p=5633&amp;utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed:+zdnet/security+(ZDNet+Zero+Day)&quot;&gt;New Microsoft IE zero-day flaw under attack&lt;/a&gt;; by Ryan Naraine; 9. März 2010; Post on ZDNet 
    </description>
</item>
<item>
    <title>The Electronic Publishing Trust for Development for Open Access</title>
    <link>http://www.zugang-zum-wissen.de/journal/archives/134-The-Electronic-Publishing-Trust-for-Development-for-Open-Access.html</link>

    <description>
        &lt;i&gt;&lt;a href=&quot;http://www.epublishingtrust.org/&quot; title=&quot;ept&quot;&gt;The Electronic Publishing Trust for Developmen&lt;/a&gt;t&lt;/i&gt; is  UK-based charitable trust, which cares for the developing countries needs and problems. &lt;br /&gt;
They asked me to distribute their present statement with regard to the present debate along the epetition to the German Bundestag (National Parliament).&lt;br /&gt;
Here it is.&lt;br /&gt;
Eberhard Hilf&lt;br /&gt;
 &lt;strong&gt;Statement of the EPT to the German OA-debate:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
The Electronic Publishing Trust for Development, a UK-registered charitable Trust,works both to improve access to research information by the research communities in the developing world and to ensure the incorporation of research arising from these regions into the global knowledge pool. Without the worldwide distribution of research knowledge on a &#039;level playing-field basis&#039;, the many problems facing the planet (climate change, infectious diseases, agricultural challenges through drought/flooding . . .)  will not be resolved.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Open access to publicly funded research publications is an essential first building block to sharing research between all countries. This strategy, proposed some years ago, is now well-established in many universities, institutes and funding organisations and increasingly understood by the research community as being the best way to increase the use of published findings for the public good.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
As evidence of growing global acceptance, the following statistics can be found from online open access databases:   &lt;br /&gt;
               &lt;strong&gt;Open access policies and resources;&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
                                                 Total numbers;                  from developing countries; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- National/institutional/departmental mandates requiring open access; see ROARMAP:&lt;br /&gt;
176 total number,&lt;br /&gt;
13    (7%)  from developing countries;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Institutional repositories; See Registry of OA Repositories &lt;br /&gt;
1552 total numer,&lt;br /&gt;
  324 (21%) from developingcountries;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- OA Journals; See Directory of Open Access Journals &lt;br /&gt;
4507 total number,                                              &lt;br /&gt;
~773 (17%) from developing countries.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
From these figures (at December 17th 2009) it can be seen that developing countries are increasingly aware of the benefits of open access and beginning to adopt open access policies and establish open access repositories and open access journals. However, there is much yet to be done in raising awareness of such benefits both to administrators and the research communities. Furthermore, training in the establishment of institutional repositories and setting up open access journals is essential. Fortunately, there is an increasing volume of information available online, and a good example of this is from the Open Society Institute-supported Open Access Scholarly Information Sourcebook (OASIS).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
But the best mechanism for accelerating adoption of what is now clearly accepted as the right way foreword for the global distribution of knowledge, would be the adoption and iGxxxovermplementation of policies by major research countries. The EPT greatly welcomes this initiative by the (OFST/German National Government) and hopes that you will be encouraged by developments so far and by the increasing need for sharing research publications to meet the urgent needs of the world, particularly of those in resource-poor nations. The poorer nations need an independent science base on which to strengthen their economies. Without free access to existing research information they will remain forever dependent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trustees of the Electronic Publishing Trust for Development&lt;br /&gt;
Barbara Kirsop (UK)&lt;br /&gt;
Subbiah Arunachalam (India)&lt;br /&gt;
Leslie Chan (Canada)&lt;br /&gt;
Margaret Ling (UK)&lt;br /&gt;
Judy Ugonna (UK)&lt;br /&gt;
Virginia cano (UK)&lt;br /&gt;
Vanderlei Canhos (Brazil)&lt;br /&gt;
 Daisy Ouya (Kenya)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </description>
</item>
<item>
    <title>Elektronischer Personalausweis oder Autoren-ID für Wissenschaftler</title>
    <link>http://www.zugang-zum-wissen.de/journal/archives/124-Elektronischer-Personalausweis-oder-Autoren-ID-fuer-Wissenschaftler.html</link>

    <description>
        Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat eine Firma beauftragt, einen elektronischen Personalausweis technisch zu entwickeln [1]. &lt;br /&gt;
Die Frage ist, in wieweit ist dieser sinnvoll einsetzbar für die Zuordnung von wissenschaftlichen Dokumenten zu ihren Autoren.&lt;br /&gt;
Jochen Brüning hat bereits darauf hingewiesen, dass als Anforderungen im Wissenschaftsbereich jedenfalls für das wissenschaftliche Dokument noch  berücksichtigt werden müssten:&lt;br /&gt;
- Nachweis der Autorenschaft &lt;br /&gt;
- Nachweis der Integrität &lt;br /&gt;
- Nachweis des Time stamp&#039;: Veröffentlichungszeitpunkt,&lt;br /&gt;
und das beides am einfachsten durch eine Erweiterung der Creative Commons (CC)-Lizenzen für Dokumente realisiert werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass der elektronische Personalausweis des BSI für die Anforderungen der Wissenschaft jedenfalls unbrauchbar ist, wurde bereits ausführlich im &lt;i&gt;Euroscientist&lt;/i&gt; von verschiedenen Seiten [3,4] beleuchtet. So gibt es, und sollte es auch weiter geben können, Autorenkollektive, die unter eigenem Namen veröffentlichen (z.B. der fiktive Mathematiker Bourbaki mit seinen hochangesehenen Lehrbüchern), es gibt und es sollte auch weiter geben können, Autoren, die unter einem Pseudonym veröffentlichen. Wichtiger ist dagegen für den Leser, zu erfahren, welche verschiedenen Werke vom selben Autor sind.&lt;br /&gt;
Hierzu gibt es inzwischen eine ganze Reihe von Ansätzen, die zumeist darauf beruhen, dass der Autor sich selbst registriert und Werke für sich als Autor reklamiert, und zwar sowohl kommerzielle Dienste [5] wie offene Dienste wie z.B. &lt;i&gt;authorclaim&lt;/i&gt;[6]. &lt;br /&gt;
In Authorclaim kann man die Zuordnung Dokument-Autor registrieren lassen, &lt;a href=&quot;http://authorclaim.org/about&quot; title=&quot;about&quot;&gt;unabhängig&lt;/a&gt; von der Publikationsquelle, Zugriffsrechten zu Dokument, Verlag, Repository etc. Es eignet sich also gleichermaßen für bereits lange publizierte wie für neue Dokumente oder Preprints.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eberhard R. Hilf (ResearcherID: A-8184-2008; authorclaim: phi1). &lt;br /&gt;
[1]&lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/Elektronischer-Personalausweis-Public-Key-Infrastructure-von-Media-Transfer-876007.html&quot; title=&quot;public key&quot;&gt;Elektronischer Personalausweis: Public Key Infrastructure von Media Transfer&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
[2] Jochen Brüning: &lt;a href=&quot;http://www.inf-wiss.uni-konstanz.de/People/JB/berlin_proposal.pdf&quot; title=&quot;jb&quot;&gt;Signing open accessible documents/conten in a one stop manner while generating CC licence to fulfill academic requirements&lt;/a&gt;; Proposal to the Berlin Meeting 2009;&lt;br /&gt;
[3] Thomas Severiens:   &lt;a href=&quot;http://www.euroscience.org/requirements-for-author-registries,28114,en.html&quot; title=&quot;ts euroscientist&quot;&gt;Requirements for Author Registries&lt;/a&gt;  The Euroscientist, Issue Nr. 5, December 2008, pages 4 – 5&lt;br /&gt;
[4] E. R. Hilf, B. Kappenberg, H. E. Roosendaal:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.euroscience.org/author-identification,28115,en.html&quot; title=&quot;euroscientist erh&quot;&gt;Author identification: The benefit of being able to identify reasearchers uniquely &lt;/a&gt;The Euroscientist, Issue Nr. 5, December 2008, pages 5 – 8&lt;br /&gt;
[5]&lt;a href=&quot;http://www.researcherid.com&quot; title=&quot;r-id&quot;&gt; ResearcherID&lt;/a&gt;;&lt;br /&gt;
[6] &lt;a href=&quot;http://authorclaim.org&quot; title=&quot;authorclaim&quot;&gt;AuthorClaim registration service&lt;/a&gt; 
    </description>
</item>
<item>
    <title>OLG Frankfurt fördert Open Access</title>
    <link>http://www.zugang-zum-wissen.de/journal/archives/119-OLG-Frankfurt-foerdert-Open-Access.html</link>

    <description>
        Der Ulmer Verlag hat nun in der Berufungsinstanz OLG Frankfurt de facto eine noch stärkere Behinderung von Forschung und akademischer Lehre in Deutschland erreicht:&lt;br /&gt;
Wie dem Artikel &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/OLG-Frankfurt-schraenkt-Nutzerrechte-in-Bibliotheken-ein-874742.html&quot;&gt;OLG Frankfurt schr&amp;auml;nkt Nutzerrechte in Bibliotheken ein&lt;/a&gt;; Stefan Krempl; 2.12.2009, 13.34; in: Heise Online (Newsticker); zu entnehmen ist, hat das OLG Frankfurt als Berufungsinstanz den Par.53 UrhG (Recht auf Privatkopien zum  wissenschaftlichen Gebrauch) weiter eingeschr&amp;auml;nkt: es d&amp;uuml;rfen nun nicht mehr von der Bibliothek digitalisierte Werke von Nutzern f&amp;uuml;r wissenschaftliche Zwecke in Ausz&amp;uuml;gen digital  kopiert werden[¹]. Daraufhin hat nun die TH Darmstadt dieses Dienstangebot &lt;a href=&quot;http://www.ulb.tu-darmstadt.de/aktuelles/aktuelles_details_3840.de.jsp&quot; title=&quot;thd&quot;&gt;eingestellt&lt;/a&gt;. Der Leser m&amp;ouml;ge dies doch nur noch analog wie gehabt bewerkstelligen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese vom Ulmer Verlag durchgesetzten Beschr&amp;auml;nkungen schaden und behindern die akademische Ausbildung und das wissenschaftliche Arbeiten in Deutschland noch mehr. Ziel ist die Erhaltung der Einnahmen traditionell auf Papier-Publikationen orientierter Papier-Verlage, nicht die Optimierung und international wettbewerbsfähige Arbeit der Wissenschaft. Siehe auch die &lt;a href=&quot;http://www.urheberrechtsbuendnis.de/pressemitteilung1509.html.de&quot;&gt;Presse-Erkl&amp;auml;rung 15/09&lt;/a&gt; des Aktionsbündnisses. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um so mehr werden verstärkt Open Access Dokumente herangezogen werden. Der &lt;a href=&quot;http://www.ulmer.de&quot;&gt;Ulmer Verlag&lt;/a&gt; publiziert vorwiegend B&amp;uuml;cher und Zeitschriften  für den Garten, ist daher mit den Notwendigkeiten etwa in den exakten Naturwissenschaften wie der Physik auch sehr lange mathematische Formeln fehlerfrei in die eigene Arbeit  importieren zu können, als Voraussetzung effektiven Arbeitens wenig vertraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Effekt wird aber dieses Urteil die Umorientierung des Marktes hin zu einem barrierefreien, digitalen Zugangs zum Wissen beschleunigen, und es wiird die Autoren  st&amp;auml;rker motivieren, ihre Arbeiten open access zug&amp;auml;nglich zu machen, dieses Recht also nicht exklusiv dem Verlag zu übertragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzfristig aber wird es Forschung und Lehre in Deutschland behindern und die Nutzung, Akzeptanz und Verbreitung von besser zug&amp;auml;nglichen Quellen aus dem Ausland weiter f&amp;ouml;rdern (z.B. f&amp;uuml;r Lernmaterialien der Physik: &lt;a href=&quot;http://www.physik-multimedial.de/lili2/broker.php?action=about&amp;show=&quot; title=&quot;lili-2.0&quot;&gt;LiLi-2.0&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Legislaturperiode des Bundestages wird sich ja entscheiden, ob die jetzige Bundesregierung in ihrer geplanten UrhG-Novelle (&#039;dritter Korb&#039;) diesen vom B&amp;ouml;rsenverein gesetzten Kurs der Sicherung von tradierten Gesch&amp;auml;ftsmodellen der Wissenschaftsverlage auf Kosten von der Qualit&amp;auml;t und internationalen Wettbewerbsf&amp;auml;higkeit von Wissenschaft und akademischer Lehre weiter verfolgen wird, oder sich wieder international integriert und ausgeht von den Anforderungen der Wissenschaft (und das heißt hier: Posten einer digitalen Kopie der wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Web (Open Access) unabh&amp;auml;ngig von der weiteren Verwendung des Manuskriptes (z.B. referieren, drucken, in eine Zeitschrift aufnehmen  lassen, kurz: publizieren). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Anforderungen vorgegeben und gesetzlich abgesichert, da im Staatsinteresse (Forschung und akademische Lehre sind Staatsinteresse), erlaubt dem innovativen und finanzstarken wissenschaftlichen Verleger- und Informationsdienstleistermarkt, wettbewerblich (statt wie bisher monopolartig) leistungsfähige Dienste zu entwickeln und anzubieten. Eine kleine Auswahl sei hier genannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- wissenschaftliche Overlay Journals: die Leistung des Verlages besteht hier im sorgf&amp;auml;ltigen Referieren von wissenschaftlichen Artikeln, die anderw&amp;auml;rts (nat&amp;uuml;rlich Open Access) publiziert wurden. Bei positiver Referierung hat der entsprechende Artikel also eine &#039;Auszeichnung&#039; erfahren, die auch für Suchmaschinen als Metadatum f&amp;uuml;r Autoren f&amp;uuml;r ihre Vita, und f&amp;uuml;r alle Leser und Wissenschaftler, die nicht im engsten Sinne vom Fach f&amp;uuml;r diesen Artikel sind, zur Orientierung im digitalen Dokumentenwald von großem Nutzen sind.  Hierbei ist sowohl nützlich wie zu erlauben, wie sicherzustellen, dass jeder gegebene Artikel auch von mehreren Overlay Journalen auch parallel referiert werden kann. Denn die Verlage verdienen ja nun durch ihre Referier-Leistung im Wettbewerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- printing on demand von Dokumenten nach eigener Auswahl des Lesers; rasch und bequem kann er sich eine Auswahl natürlich nur zusammenstellen, wenn er die Artikel online auf dem Netz (Open Access) barrierefrei durchsehen kann; ein solcher persönlich zusammengestellter Sammelband auf dem Schreibtisch  kann dann ungeheuer nützlich sein bei der täglichen Arbeit, schon weil er Werke verschiedener Verlage enthalten kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- die Suche nach wissenschaftlichen Arbeiten durch inhaltliche Nachbarschaftssuche mittels Suchmaschinen. Dies geht natürlich nur, wenn die zu durchsuchende Dokumentenmenge, publiziert von verschiedenen Verlagen bzw. Repositorien, Open Access zugänglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer (wie ich gerade) einen Review-Artikel schreiben soll, -dabei müssten große Mengen von Artikeln, die bei verschiedenen Verlagen erschienen sind, durchgesehen werden, ohne sie besitzen zu wollen, ohne sie in dieser Menge mit 30 Euro pro Stück bezahlen zu können, und der nun nicht einmal mehr sich relevante Teile aus von der eigenen Bibliothek eingescannten Werken digital kopieren darf, der versteht, wie schädlich dieses Urteil des OLG ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das OLG Frankfurt fördert also katalytisch Open Access. Und die Kommentare zum Urteil lassen auch hoffen: Der Verleger und Kläger Matthias Ulmer &lt;a href=&quot;http://www.boersenblatt.net/349356/&quot; title=&quot;ulmer&quot;&gt;meint&lt;/a&gt; &lt;blockquote&gt;alle Beteiligten hinderlichen ideologischen Ballast über Bord werfen&lt;/blockquote&gt;, da dürfen wir gespannt sein, denn bisher ist davon nichts  zu sehen, denn die einzige Hürde ist doch, dass der Staat bisher die Förderung der Wissenschaft beim Informationsmanagement nicht in den Blick bekommen hat, sondern einseitig auf Kosten der Verbreitung wissenschaftlicher Information (und damit ihrer Nutzung) &lt;blockquote&gt;Urheber und Verlage davor bewahre, zu Opfern einer Kostenlos-Kultur der öffentlichen Hand zu werden&lt;/blockquote&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlage sollen also davor bewahrt werden, sich mit ihren Produkten auf die Anforderungen der Wissenschaft einzustellen -- früher, im Falle des Steinkohlenabbaus nannte man das Subvention zum Überleben eines nicht lebensfähigen Industriezweigs. Hier ist es schlimmer: Dienste, die Wissen verknappen und den Zugang erschweren, verhindern, richten unverhältnismäßig großen Schaden an, um Größenordnungen größer als den Stellenabbau im eigenen Hause (katalytischer Schaden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Literatur zum Lesen:&lt;br /&gt;
[1] Eric Steinhauer hat genauer darauf hingewiesen, dass das OLG &lt;i&gt;der Bibliothek&lt;/i&gt; verbietet, die Möglichkeit und Gelegenheit zum digital kopieren/Stick-einlesen in jeglicher Form, zu geben. Der Leser darf weiterhin versuchen, sich an § 51, 53 UrhG zu halten,- so er denn kann. Die Bibliothek darf weiter gedruckte Quellen einscannen und an Leseplätzen einsehen lassen; Der Leser muss und darf aber digitale Bildschirmseiten digital fotographieren und diese mit OCR auswerten..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[2] Eric Steinhauer; &lt;a href=&quot;http://www.bibliotheksrecht.de/2009/12/03/urteil-olg-frankfurt-sachen-leseplaetze-7504113/&quot; title=&quot;steinhauer olg&quot;&gt;Urteil des OLG Frankfurt in Sachen Leseplätze&lt;/a&gt;; 3.12.2009; in: Blog &lt;i&gt;Bibliotheksrecht; Virtueller Zettelkasten mit Hinweisen und Anmerkungen zu bibliotheksrechtlichen Themen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[3] &lt;a href=&quot;http://www.boersenverein.de/sixcms/media.php/976/eV%20Entscheidung%20OLG%20Frankfurt%20zu%2052b.pdf&quot; title=&quot;olg&quot;&gt;OLG Frankfurt Urteil&lt;/a&gt; 11 U 40/09 2/6 O 172/209 Landgericht Ffm; die Kosten des Verfahrens wurden zu 3/4 für Ulmer Verlag und 1/4 für die THD aufgeteilt, ein Hinweis darauf, dass wesentlichen Teilen der Berufungsklage nicht stattgegeben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[4] Rainer Kuhlen; &lt;a href=&quot;http://www.inf.uni-konstanz.de/netethicsblog/?p=202&quot; title=&quot;rwk olg ffm &quot;&gt;Sie tun, was sie meinen zu müssen, aber nicht, was sie sollen&lt;/a&gt;; 25.11.2009; in: Blog &lt;i&gt;Netethics&lt;/i&gt;;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[5] Rainer Kuhlen; &lt;a href=&quot;http://www.inf.uni-konstanz.de/netethicsblog/?p=212&quot;&gt;Gibt es so etwas wie eine scholastische Satire? Und spielen die Bibliotheken das Spiel mit?&lt;/a&gt;; 6.12.2009; in: Blog &lt;i&gt;Netethics&lt;/i&gt;;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[6] &lt;a href=&quot;http://www.bibliotheksverband.de/dbv/themen/rechtsstreit-52b-uhrg.html&quot;&gt; &lt;hr /&gt;Rechtsstreit zu elektronischen Leseplätzen ($52b Urheberrecht) zu elektronischen Leseplätzen (§ 52b Urheberrecht):&lt;br /&gt;
Rechtsstreit zwischen TU Darmstadt und Ulmer Verlag zu § 52b Urheberrechtsgesetz &lt;/a&gt;;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.bibliotheksverband.de/fileadmin/user_upload/DBV/pressemitteilungen/dateien/2009-12-7_PM_Urteil_52b_endg.pdf&quot; title=&quot;dbv ffm&quot;&gt;Pressemitteilung&lt;/a&gt; des dbv&lt;br /&gt;
Bibliotheksverband kritisiert Einschränkungen bei der Informationsversorgung in Bildung und Wissenschaft&lt;br /&gt;
[ERH: Kleine Korrekturen: 7.12.2009] 
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