Friday, September 8. 2006
Posted by Eberhard R. Hilf
Comments (0) Trackbacks (0) View as PDF: This entry | This month | Full blog Open Access: threat or blessing
Auf der allumfassenden Konferenz Euroscience ESOF06 in München für Wissenschaftler, Entscheidungsträger und die Öffentlichkeit gaben im Seminar
Open Access: threat or blessing Experten ihre Sicht der weiteren Verbreitung und der wirtschaftlichen Auswirkungen von Open Access. Helene Bosc (INRIA) präsentierte die bisherige Arbeit der von ihr geleiteten Open Access Arbeitsgruppe von Euroscience. Stevan Harnad (University of Quebec at Montreal) zeigte die weltweite steile Ausbreitung von OA Institutionellen Repositories (IR) auf, die durch lokale Verpflichtung der Autoren, eine Kopie ihrer Dokumente, unabhängig von der weiteren Nachnutzung, auf den lokalen IR zu legen, entscheidend beschleunigt wird. Messungen zeigen, dass OA den wissenschaftlichen Impact von Dokumenten, der in der OA-Welt leicht ablesbar ist an der Vervielfachung der Zitationen, der Downloads etc. . Eloy Rodrigues berichete über das so erfolgreiche IR seiner Universität: durch Autoren-Verpflichtung und durch einen degressiven finanziellen Anreiz wurde rasch ein permanenter vollständiger Füllungsgrad der IR erreicht. Als wesentlich für die Akzeptanz von OA-IRs bei den Autoren stellte Eberhard R. Hilf deren professionelles Leistungsangebot heraus. Die DINI Deutsche Initaitive f. NetzwerkInformation zertifiziert Universitäts-IR, nach einer strengen Referierung ihrer nachgewiesenen Dienste incl. Langzeitarchivierung, Metadaten.Er sieht zudem einen neuen kommerziellen Markt innovativer Dienstleister, die für die Wissenschaft nützliche Mehrwertdienste für die OA-Welt anbieten. Alma Swan (Key Perspectives Ltd) berichete über Ergebnisse ihrer Expertisen u.a. für JISC, die zeigen, dass die Autoren OA-arcchivieren würden, wenn dies von ihren Institutionen gefordert würde, wobei sie als Archiv ein lokales institutionelles Repository bevorzugen würden, den zentralen Archiven bliebe dann die wichtige Rolle des Retrieval und von Qualitätsdiensten über die Vielzahl der verteilten lokalen Repositories. Als Quintessenz der Diskussion wurde gesehen, dass die friedliche Koexistenz von Open Access legen wissenschaftlicher Dokumente durch ihre Autoren und Zeitschriften-publizieren sich synergetisch verstärken könnten: Die unmittelbar bereits vor der Referierung durch eine Zeitschrift einsetzende durch immediate OA einsetzende Fachdiskussion hilft z.B., Fälschungen eher zu erkennen, fördert rascher den wissenschaftlichen Prozess, bietet die Möglichkeit, ganz neuer professioneller Dienste durch den barrierefreien Zugang zu allen Dokumenten, und bietet ein kostenloses Marketing für die wiss. Zeitschrift, die dann die Referierung durchführt, durch die höheren Download- und Zitationsraten, oder wie Stevan Harnad zusammenfasste: "Publish or Perish" becomes "Self-Archive to Flourish." Die Vorträge sowie weitere Links finden sich hier: Open Access: threat or blessing Eberhard R. Hilf Trackbacks
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